Am 24. Mai 2004 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des
Bundesverbandes Beruflicher Naturschutz (BBN) statt. Der BBN hatte kurz
zuvor seine Satzung geändert, um neue Mitglieder zu gewinnen und seine
Organisationsstruktur zu verbessern, und war mit verschiedenen Vereinen in
Verhandlung getreten. Diese Initiative hatte Erfolg: Insgesamt 5
Organisationen stellten auf der Mitgliedersammlung den Antrag, als
juristische Mitglieder in den BBN aufgenommen zu werden:
- die Freiberufler-Verbände BVÖB (Bayern), BVDL (Baden-Württemberg) und VHÖ (Hessen)
- die gemischt aus Freiberuflern und Angestellten zusammengesetzten Vereine HVNL (Hessen) und SBDL (Saarland).
Die Mitgliederversammlung stimmte der Aufnahme dieser Vereine einstimmig zu, nachdem diese sich kurz vorgestellt hatten (mit Ausnahme des BVDL, der keinen Vertreter auf die Versammlung geschickt hatte). In den bis dato fünfköpfigen Vorstand wurde Andrea Hager als Vertreterin der VHÖ gewählt. Als ihre Vertreterin wurde Christel Wedra bestimmt. Die übrigen neu eingetretenen Vereine machten von dem Recht auf einen Sitz im Vorstand keinen Gebrauch.
Dem Beitritt der AGN, in dem im Naturschutz tätige Angestellte aus Bayern organisiert sind, hat die Mitgliederversammlung ebenfalls zugestimmt - die AGN hatte allerdings noch keinen formellen Aufnahmeantrag gestellt.
Mit dem Beitritt dieser Vereine hat sich die Zahl der Personen, die im BBN organisiert sind, deutlich erhöht (etwa verdoppelt).
Bezüglich der Mitgliedsbeiträge soll es eine einheitliche Regelung für alle beigetretenen Verbände geben.
Weitere Themen und Beschlüsse der BBN-Mitgliederversammlung:
- In Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg haben sich Regionalgruppen des BBN konstituiert, die auf Landesebene mit Veranstaltungen und Treffen aktiv sein werden.
- Eine Resolution zur Gentechnik wurde verabschiedet.
- Eine Stellungnahme zum SUP-Gesetz bereitet der Vorstand derzeit vor.
- Neben den bereits bestehenden Arbeitskreisen "Landschaftsplanung" und "Naturschutzgeschichte" sollen ein neuer Arbeitskreis "Qualitätsstandards" und - auf Anregung des BVÖB - eine Arbeitsgruppe "Freiberufler" eingerichtet werden. Beide dürften für uns Freiberufler sehr interessant sein.
Uns von der VHÖ hat es etwas überrascht, dass wir als einziger Verband im Vorstand des BBN vertreten sind. Anregungen und Wünsche auch von den anderen (ehemaligen) VUBD-Mitgliedern für die Vorstandsarbeit nehmen die Geschäftstelle oder Andrea Hager natürlich gerne entgegen!
Zur Gründung der geplanten Freiberufler-Arbeitsgruppe wird wahrscheinlich in der 2. Jahreshälfte der VBÖB einladen.
Andrea Hager und Christel Wedra, im Juni 2004